DAS ROTKÄPPCHEN

für Menschen ab 5

Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin,
Senatskanzlei Kulturelle Angelegenheiten

Daniel Wagner spielt den Jäger, der diese unglaubliche Geschichte von einem Mädchen mit einer roten Kappe erzählt.
Das Rotkäppchen geht mit Kuchen und Wein zu der kranken Großmutter.
Die lebt aber mitten im Wald. Wenn das Rotkäppchen immer schön auf dem Weg bleibt, kann gar nichts passieren. Aber tut sie auch, was die Mutter gesagt hat?
Nun, wir alle wissen wie das Märchen weitergeht, aber haben wir es so schon gesehen?
Und der Wurzelzwerg spielt mit!


Regie: Pierre Schäfer
Ausstattung: Ralf Wagner, Daniel Wagner, Mechthild Nienhaber
Spiel: Daniel Wagner

"Das Rotkäppchen" ist für den IKARUS 2010 nominiert.
Aus der Begründung der Jury:

Mit diesem Rotkäppchen-Stück nutzt Daniel Wagner einmal mehr sein reiches Potenzial an Witz, Spielideen und fantasievollen Erzählweisen und liefert eine regelrechte One-Man-Show ab. In Wagners Händen werden die Puppen nicht nur lebendig sondern gar aufsässig. Der Umstand, dass der Jäger, wie er uns anvertraut, zu stottern beginne, sobald er nichts in der Hand halte, stellt eine sehr amüsante und intelligente Reflexion auf die eigene Puppenspielerexistenz dar. Mühelos wechselt Wagner zwischen den verschiedenen Erzählebenen hin und her, lässt mal die Puppen für sich sprechen, übernimmt dann wiederum selbst beispielsweise den Part des Rotkäppchens, indem er sich kurzerhand eine rote Serviette auf den Kopf legt, um dann wieder das Spiel aufzubrechen und die Erzählung, an das Publikum gerichtet, weiterzutreiben. Rasend komische Momente wechseln sich ab mit bedrohlichen Szenarien wie dem finalen Fressakt des Wolfes an der Großmutter und dem Rotkäppchen, der jedoch augenzwinkernd aufgelöst wird mit einer Schattenspieleinlage, die sich im Bauch des Wolfs zwischen der Großmutter und dem Rotkäppchen abspielt.
Die große Qualität dieser kurzweiligen Inszenierung setzt sich zusammen aus der handwerklichen Souveränität, der lockeren leichten Erzählweise und der intelligenten Dramaturgie, die selbst die eigentümliche Figur des Wurzelzwergs, einer Puppe mit gekrümmten Beinen, die logischerweise permanent auf der Suche nach einer Sitzgelegenheit ist, mit einbezieht.
Auf diese Weise entsteht ein sehr dichtes Spiel voller Spaß und Ironie, aber auch Grusel, Kitsch und großen Gefühlen, das sowohl kleine als auch große Zuschauer in jeder Sekunde fordert und unterhält.

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Vorstellungen im aktuellen Spielplan

22.09.2010 – 15 Uhr
23.09.2010 – 10 Uhr
25.09.2010 – 16 Uhr
26.09.2010 – 16 Uhr

Das Stück ist nominiert für den IKARUS 2010!

Vorstellungen im Rahmen der IKARUS-Woche:
05.10.2010 – 10 Uhr
06.10.2010 – 10 Uhr
07.10.2010 – 10 Uhr


01.-03.12.2010 –
jeweils um 9.30 / 11 Uhr

04.-05.12.2010 –
jeweils um 16 Uhr

06.12.2010 –
jeweils um 9.30 / 11 Uhr


26.01.2011 – 10 Uhr
27.01.2011 – 10 Uhr
29.01.2011 – 16 Uhr
30.01.
2011 – 16 Uhr

Hinweise für Veranstalter:

Bühne:
Grundfläche 6 x 5 m
Höhe: 3 m
Podesthöhe: 60 bis 80 cm bzw. ansteigende Sitzplätze

techn. Bedingungen:
Stromanschluss 220 V;
verdunkelbarer Raum